Gemeinsame Agrarpolitik der EU

 

Agrarpolitik für die gesamte Wertschöpfungskette!

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) hat in den letzten Jahrzehnten die Rahmenbedingungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland und der EU gesetzt. Die heutige an den Märkten orientierte GAP hat erheblich zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit dieses Wirtschaftszweiges beigetragen. Ein ebenso wichtiger Baustein ist die mehr oder weniger gleichzeitige Vollendung des EU Binnenmarktes.

Für die im Grain Club zusammengeschlossenen Verbände ist es wichtig, dass die GAP die gesamte Wertschöpfungskette im Blick hat. Landwirtschaft kann immer nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit leistungsfähigen Partnern in den vor- und nachgelagerten Bereichen zusammenarbeiten kann. Die Lebensmittelwirtschaft wiederum ist auf eine leistungsfähige Landwirtschaft angewiesen, die qualitativ hochwertige Rohstoffe für die Lebensmittleerzeugung bedarfsgerecht produziert.

Zudem muss die GAP auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für eine moderne, innovative und dem technischen Fortschritt gegenüber offenen Agrarproduktion setzen. Dies sind die Voraussetzungen, um effizient, umweltschonend und zuverlässig qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren zu können. Nur so lassen sich die wachsenden Anforderungen von Gesellschaft und Verbrauchern an Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Lebensmittel erfüllen.

Marktorientierung beibehalten!

Die Agrarmärkte der EU sind Teil der globalen Märkte und unterliegen den gleichen Marktkräften, die das internationale Marktgeschehen bestimmen. Deshalb ist Marktorientierung wichtiger denn je. Handelsbeschränkende Maßnahmen führen dagegen regelmäßig zu Marktverzerrungen. Der Grain Club setzt sich daher für eine liberale und handelsorientierte Gemeinsame Agrarpolitik ein.