Düngung

 

Bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung sicherstellen!

Deutschland ist angesichts guter Böden, ausreichend verfügbarem Wasser und hervorragender Technisierung ein Gunststandort für die nachhaltige Erzeugung agrarischer Rohstoffe und wird dadurch als zuverlässiger Lieferant von Qualitätsgetreide in die EU und Drittländer sehr geschätzt. Unsere Anbauflächen effizient zu nutzen, ist nicht zuletzt auch angesichts des Hungers in der Welt ein ethisch moralisches Gebot.

Elementarer Bestandteil einer nachhaltigen Landbewirtschaftung zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Rohstoffe ist eine optimale Pflanzenernährung. Unverhältnismäßige Einschränkungen gehen zulasten von Menge und Qualität der Ernteerzeugnisse – mit einschneidenden Konsequenzen für Produktion und Agrarhandel. Für Deutschland wird es mit Inkrafttreten der neuen Düngegesetzgebung lediglich eingeschränkt möglich sein, den Qualitätsanforderungen der Importländer in bisherigem Umfang zu entsprechen. Damit ist die Position Deutschlands im internationalen Agrarhandel als verlässlicher Lieferant hochwertiger Agrarrohstoffe gefährdet. Die rechtliche Regelung der Düngung muss sich am Grundsatz einer bedarfs- und standortgerechten Nährstoffversorgung der Kulturen zur zuverlässigen Erreichung erforderlicher Qualitätsparameter der pflanzlichen Erzeugnisse orientieren.