Die Forderungen des Grain Clubs
Das anhaltende Wachstum der Weltbevölkerung, Veränderungen der Verbrauchsgewohnheiten in Schwellenländern und die zunehmende Urbanisierung werden in den nächsten Jahrzehnten die globale Nachfrage nach Nahrungsmitteln weiter stark ansteigen lassen.
Der internationale Agrarhandel leistet einen entscheidenden Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung. Internationaler Agrarhandel ermöglicht es Ländern, die stark von Dürre, Überschwemmungen oder anderen Naturkatastrophen betroffen sind, die hierdurch entstehenden Mängel und die Unterversorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln auszugleichen. Mit Hilfe des internationalen Handels mit Agrarrohstoffen wird ein ökonomischer Vorteil für beide Handelspartner erzielt.
Gemäß dem Prinzip der komparativen Kostenvorteile ist die Spezialisierung auf bestimmte Produkte und deren Handel für alle Beteiligten vorteilhaft. Agrarprodukte sollten daher vorrangig dort produziert werden, wo die knappen Ressourcen am effizientesten genutzt werden können. Darüber hinaus tragen offene Handelsbeziehungen zur Reduktion von Klimaschäden bei und gewährleisten eine bessere Anpassung an den Klimawandel.
Nach wie vor behindern politisch bedingte Marktzugangsbeschränkungen oder nicht-tarifäre Hemmnisse die Handelsaktivitäten. Diese haben insbesondere auf Entwicklungsländer negative Auswirkungen. Durch Handelshemmnisse wird ihnen die Möglichkeit genommen, über den Agrarexport die wirtschaftliche Situation ihrer Landwirtschaft zu verbessern. Daher müssen handelsverzerrende Praktiken im globalen Agrarmarkt weiter abgebaut werden.
Hamburg, Bonn und Berlin Oktober 2017
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